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ARBEITSBLOCK / working blog

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( von / by marold langer-philippsen

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30/10/2011 08:41:00

“… to take care of all of humanity … everybody can enjoy the earth”, buckminster fuller said about the year 1985.

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13/03/2010 16:00:00

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es der blick zurueck nach vorn und es ist eine wiederholung: RADIOEREVAN wartet auf JEWGENIJ GONTMACHER und spricht dann mit ihm ueber seine zukunftsvisionen, die immer noch nicht vergangenheit sind, aber schon passieren sollten: NOWOTSCHERKASSK-2009 … [audio englisch/deutsch]

//

it is a look back into the future and a repetition RADIOEREVAN is waiting for YEVGENY GONTMAKHER and talks later with him about his future visions which aren’t past until now but should happen already: NOVOCHERKASSK-2009 … [audio german/english]

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02/01/2010 16:30:00

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RADIOEREVAN in der neuen dekade: wie aendern sich die oel klimata oder was machen wir, wenn es auch ohne oel warm ist? neben russischen ideen der fruehen fuenfziger kommen vor allem georges monbiot und richard heinberg zu wort [links nur in englisch - audio englisch/deutsch]

// RADIOEREVAN is entering the new decade: how change the oil climates or what we will do if there is warm weather without the help of oil? beside some russian ideas from the fifties georges monbiot and richard heinberg are speaking [audio german/english]

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30/12/2009 23:00:00

deutschlandplan

deutschlandplan, also der deutschlandplan

(normale schrift: auf band gesprochener text; kursive schrift: später per tastatur ergänzter text)

die sozialdemokraten deutschlands hatten einen plan. sie nannten ihn deutschlandplan. aus “du bist deutschland”, “sei berlin”, wurde ein deutscher plan. angefangen hatte das alles erst so richtig mit der fußballweltmeisterschaft 2006, auch wenn die ersten neuen ‘germanisierungsversuche’ gleich zur wendezeit liefen: vietnamesen “ausräuchern” in rostock …

wenn ich für das deutsche vlna, also für die german welle, also für die deutsche welle schreibe - ich soll was schreiben, also schreib ich, ja, ich schreib was, für die deutsche welle, die auslandsnachrichten aus deutschland:

kultur ist noch was anderes als dekoriertes leben, sagte nietzsche, nein, er schrieb es. “das Cultur noch was Anderes sein kann als Dekoration des Lebens”- das hat er tatsächlich geschrieben.

es wäre mir früher überhaupt nie eingefallen, das wort deutsch in den mund zu nehmen - deutsch, was ist das? das war was, was in irgendwelchen formularen stand, wenn man irgendwelche angaben machen mußte - staatsangehörigkeit - na ja, was ist das?

das wort hatte eher etwas mit dem blick durch die ddr zu tun, die das deutlicher im namen hatte und wenn man dann auf der transitstrecke nach berlin gefahren ist oder freunde besuchen in ostberlin, arbeiten in ostberlin - das deutsch-deutsche verhältnis, an solchen punkten da tauchte deutsch, das wort deutsch auf. 

wenn man mich fragte, woher ich komme, sagte ich nicht “aus deutschland”, sondern z.b. ich käme aus münchen oder würde in berlin wohnen. erst übers englische aber, mit dem ich mich in anderen ländern verständigte, z.b. in der slowakei, bekam ich ein etwas unverkrampfteres verhältnis zu dem wort.

nach der sogenannten wende (das wort ‘sogenannt’ hat etwas sehr deutsches, manche leute benutzen dieses wort ‘sogenannt’ ganz oft, ich selbst früher auch, man sagt etwas und man sagts nicht, weil andere das gesagt haben und deswegen würde man das ‘sogenannt’ nennen, damit der andere, also der zuhörer versteht, worüber man spricht, aber man würde eigentlich lieber was anderes sagen, aber es hat sich so eingebürgert) also, nach der ‘sogenannte’ wende dann

das sogenannte - ja so war das, das so genannte deutsch, das ‘sogenannte’ deutsch: es fiel auf im zusammenhang mit sprachen, die ich einsetzte, daß ich viel mit sprache umging (in der theaterarbeit, ja, spielt das natürlich eine rolle, töne, worte, wie setzt man welche worte ein - viel wichtiger als das wort ist oft der gestus), da konnte ich dann auch anfangen in anderen sprachen zu denken oder zu hören, mich damit auseinanderzusetzen und durch die andere sprache wieder die eigene sprache, also die muttersprache besser zu verstehen.

so war das also erstmal eine ‘zeichnung’, dieses wort ‘deutsch’, einfach eine sprachbezeichnung, aber eine eigenschaft?

dann tauchten die ersten versuche auf, sich wieder irgendwie, also innerhalb der sogenannten bundesrepublik (die auf seltsame weise, nicht ganz juristisch legal oder besser gesagt, juristisch nicht legal, sich das gebiet der deutschen demokratischen republik einverleibte - das wäre sicher ein zeitpunkt gewesen, wo nicht nur die bürger der ddr, sondern auch die bürger der früheren brd -oder von west- wie ostberliner als westdeutschland bezeichnet- vielleicht eine wahlmöglichkeit gehabt hätten für eine ganz andere politische form - aber das nur am rande -) national zu verhalten, ein nationalismus trat hervor, der vorher, zumindest in der öffentlichen wahrnehmung, nur so ganz am rande, an den rändern stattgefunden hatte - als phänomen in der ddr-jugendkultur z.b. , leute, die gesagt haben, sie sind nazis, weil das was war, womit man gegen den sich selbst so bezeichnenden antifaschistischen staat am heftigsten auftreten konnte (natürlich gab es nationalismus auch im westen! aber nach der studentenbewegung schien das vorallem den aus der nazizeit übriggebliebenen zuzugehören und die deutschsprachigen skins konnten oft nicht genau unterscheiden, ob sie jetzt einer linken oder rechten jugendbewegung anhingen), ja, da wurden dann auf einmal nationalismen öffentlich laut! die rassistischen, nationalistischen ausfälle von hoyerswerda (1991), rostock (1992) und später weiteren orten im westen wurden zwar als ‘anschlag auf die republik’ gekennzeichnet und verurteilt - aber es folgten dann eine entsprechend rigide asylbewerber-gesetzgebung und die in verschiedenen medien diskutierten fragen ‘darf man wieder deutsch sagen und darauf stolz sein?’ wurde von namensveränderungen überrollt: die bundespost wurde zur deutschen post, die bundesbahn zur deutschen bahn, die bundesrepublik deutschland wird eigentlich nur noch deutschland genannt, obwohl es nach wie vor eine bundesrepublik ist.

ich fing zu dieser zeit an, nach stücken über autoren (ionesco, majakowski), maler (picasso, hodler, hrdlicka) und ihre themen, mich in meinen theaterprojekten mehr mit deutschsprachigen autoren (müller, lessing) zu beschäftigen, über das thema ‘arbeit’ (journalisten mußte man da noch erklären, warum man unbedingt das thema ‘arbeit’ auf der bühne verhandeln wollte) gings dann zu 

BETON DEUTSCHLAND, wo die themen deutschland und arbeit aufeinandertrafen (auf einer bühne wurde ein beton-labyrinth von schauspielern live betoniert, eine foto-ausstellung zeigte dann den aufbau des potsdamer platzes in berlin von seiner grasnarbe bis zu den richtfesten der jeweiligen gebäude-ensembles im innern des labyrinthes, vorträge über das bauen, das arbeiten, den werkstoff ergänzten die siebentägige, vierundsechzig stunden währende theateraktion), über FRAU MAKBET (eine frau, die in ihrer videoüberwachten villa am berliner wannsee sitzt und das sterben ihres mannes und seiner auseinandersetzungen mit der gesellschaft revue passieren läßt - nach shakespeares macbeth), INTOURIST (eine virtuelle, eine videobusfahrt durch die slowakei nach polen mit der  ehemaligen intertouristik, ein stück übers reisen) ging es zu ZWANGSSTERILISIERT (ein stück über die zwangssterilisation eines adoptierten sinto-jungen in der stadt halle zur nazizeit, seine entführung durch eine widerstandsgruppe und seine rettung durch den einmarsch der amerikaner).

INTERVENTIONEN (im öffentlichen und semi-öffentlichen raum, wie kinos, theater, galerien, festivals) folgten, die auf den phänomenen des gepäppelten nationalverständnisses und einer plakataktion, die 1000 fragen hieß, (diese auf plakaten und im internet stellte und manchmal durch experten beantwortete) aufbauten. ich fing mit den DEUTSCHLAND TAPES an (dabei sammle ich familiengeschichten aus ost und west) und nach einer REISE NACH GUANTANAMO (in der das publikum ins dunkel der container versetzt wurde, mit denen die gefangenen durch afghanistan zu verschiedenen us-sammellagern und dann per flugzeug nach kuba gebracht wurden) konzentrierte ich mich darauf, was wir in europa (als täter-nationen) machen, wenn wir mit diesen dingen in den anderen teilen der welt zu tun bekommen: lager einrichten - bei GITMO.TV (wachschutzmänner führen durch ein eben geräumtes nato-lager und präsentiert zurückgelassene relikte des lagerlebens).

ROMATRANSPORT nahm sich das gedenken zum anlaß, um mit einer demonstration unter heutigen bedingungen auf die ausgrenzung (und vernichtung) von minderheiten damals wie heute im öffentlichen raum der fußgängerzonen aufmerksam zu machen. AN-GELA.DE hatte die regierungsarbeit der letzten regierung zum thema für jugendliche, etwas, was nun unter der regierung bestimmt weiter thema sein wird, vor ein paar tagen hieß es, nun hätten die künstler wieder etwas, wogegen sie sein könnten.

ein stück aber, das es dann etwas später auch in einer ganz slowakischen version gab (NOVINKA CHUDOBA im studio12 in bratislava, aber auch an anderen orten in der slowakei gezeigt - das stück wurde auch in vlna nr … veröffentlicht), ARMUT NEU beschäftigte sich mit den damals neu strukturierenden sozialgesetzgebung und darüber hinaus mit den themen reichtum, wirtschaft, arbeit und den dazugehörigen ansichten verschiedenster sozialer schichten. diese neue sozialgesetzgebung, mit dem nachnamen des damaligen ‘erfinders’ peter hartz bezeichnet (‘hartz4’) entstand auf der grundlage von erhebungen eines institutes aus gütersloh, das zum weit verzweigten firmenimperium eines der weltweit größten medienkonzerne, ‘bertelsmann’ (ehemals ein evangelischer liederbuchverlag und später die dt. soldaten des zweiten weltkriegs mit lesestoff versorgend), gehört. dieses institut lieferte die ‘genauen’ daten für das alltägliche leben eines menschen, der in deutschland lebt, brav getrennt in erwachsene, kinder, ost und west (nach dieser maßgabe steht ‘sozial bedürftigten’ u.a. der wert einer halben kinokarte pro monat und einer viertel theaterkarte pro quartal zu), und eben die grundlage für unser stück. besonders die ‘deutschland ag’, ein schon länger existierender zusammenschluß von großen firmen und konzernen unter der führung von deutscher bank und allianz, ein netzwerk von managern, gewerkschaftlern und politikern, hieß die neuen gesetzgebungen gut, die auch unter dem namen agenda 2010 bekannt wurden. diese agenda wurde von der sozialdemokratenischen partei deutschlands durchgesetzt, unterstützt von den beratern aus der ‘bertelsmann ag’.

dann kam die fußballweltmeisterschaft 2006 in die brd und endlich durfte, konnte, wollte (fast) jeder deutsche fahnen: aus dem fenster, im garten, am auto. etwas später hoben die gerade neu gegründeten ‘partner für innovation’ (24 wichtige medienunternehmen unter der koordination der bertelsmann ag) eine kampagne aus der taufe: ‘du bist deutschland’. diese kampagne sollte zwar die öffentliche meinung auf notwendige investionen im hightech-bereich vorbereiten, aber zielten vor allem auf die herstellung von ‘aufbruchstimmung’. ein jahr später sagte die damalige und aktuell wieder neu gewählte kanzlerin angela merkel: ‘dies war eine initiative, die aus meiner sicht meinungsprägend und mentalitätsverändernd in deutschland etwas zustande gebracht hat. das klima für innovation, die akzeptanz von innovation haben sich verändert. dazu haben sowohl die konkreten projekte als auch die kampagne ‘du bist deutschland’ beigetragen, die aus meiner sicht weit über den engen innovationsbereich hinaus ein stück stolz und selbstbewusstsein geformt hat, was ja die voraussetzung dafür ist, dass man überhaupt vorankommt.’

vorangekommen sind seither die umwertungen der erinnerungen z.b. an die achtundsechziger (die damals die auseinandersetzungen mit der nazi-vergangenheit und diverser traditionen erst wirklich in gang setzen), das ‘geraderücken’ der ansichten zu dieser zeit durch verschiedene bücher, berichte, filme (‘baader meinhoff komplex’).  nun soll, in einem land, wo es übrigens kein ministerium für kultur, sondern nur einen ‘bereich kultur’ gibt, der dem bundeskanzleramt zugeordnet ist und dessen chef der abteilung den titel ‘kulturstaatsminister’ trägt, wenn schon nicht der passus ‘der staat schützt und fördert die kultur’ ins grundgesetz aufgenommen werden kann (wie seit längerem diskutiert und gefordert wird von unterschiedlichen politikern, um damit eine verläßliche finanzierung von kultur sicherzustellen in zeiten von sparmaßnahmen), endlich die sprache, die gesprochen wird, eingang in selbiges gesetz finden: ‘die sprache der bundesrepublik ist deutsch.’ das wollen die koalitionäre der neuen regierung. 

der ‘deutschlandplan’ ist jetzt eine danebengegangene wahlkampagne der spd aus dem wahlkampf 2009, der am 27. september sein ende fand. aber die beratende, dahinterstehende bertelsmann ag ist sicher dabei, neue strategien zu ersinnen. eine schon bestehende initiative trägt z.b. den titel ‘deutschland - land der ideen’.

wer waren wir, wer sind wir, wer wollen wir sein?

marold langer-philippsen, oktober 2009 

http://ml-philippsen.org 


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24/10/2009 21:55:00

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diesmal bei RADIOEREVAN und seinen drei akteuren: physikalische fragen, demonstrationen, nachhaltigkeit und die endlichkeit des urans. [audio nur in deutsch]

// this time at RADIOEREVAN and his three characters: questions of physics, demonstrations, sustainability and the finite nature of uranium. [audio only german]

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12/09/2009 17:05:00

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RADIOEREVAN hoert einem jungen berliner design-agentur-mitarbeiter zu: mit plastikbechern erklaert er den kreislauf der kreativitaet und wie sich ideen in die welt bringen lassen. [audio nur in deutsch]

// RADIOEREVAN listens to a young member of a design agency in berlin: he explains the circle of creativity with plastic cups and how ideas will be realized. [audio only german]

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10/09/2009 21:00:00

operation oktober / operation october

die operation - und so werden kriege heute ja genannt - soll im oktober beginnen, wenn der monsunregen endet, die fluesse weniger reißend und das terrain besser zugaenglich sind. die bewohner der waelder, darunter die maoisten, die sich als im krieg gegen den staat indien begreifen, sind stammesvoelker, die aermsten der armen im land. sie leben dort seit jahrhunderten, ohne schulen, krankenhaeuser, straßen, fließendes wasser. sie leben, und das ist ihr ebenso so altes ‚vergehen’, auf land, das reich an eisenerz, bauxit, uran und zinn ist. diese rohstoffe sind es, an denen die großen bergbauunternehmen tata, vedanta, essar, sterlite und andere, hochinteressiert sind. die regierung stehe, so der premierminister in einer erklaerung, in der pflicht, den mineralienreichtum indiens auszubeuten, um die boomende wirtschaft anzukurbeln. die maoisten nennt er die ‘groesste interne sicherheitsbedrohung indiens’. ‚ausrotten’ und ‚vernichten’ sind die begriffe, mit denen die wirtschaft in diesem zusammenhang operiert. wie die sicherheitskraefte in den waeldern zwischen maoisten, sympathisanten und unbeteiligten unterscheiden sollen, weiß jedoch niemand. [aus dem eroeffnungsvortrag von arundhati roy zum internationalen literaturfestival berlin vom 09.09.09 - die gesamte rede gibt es hier.]

//the operation —which incidentally, is what wars are called these days—is scheduled to begin in october, when the monsoon rains come to an end and the rivers are less angry and the terrain more accessible. the people who live in these forests, including the maoists who see themselves as waging war against the indian state, are tribal people, the poorest people in the country. they have lived on these lands for centuries with no schools, no hospitals, no roads, no running water. their crime is an old one —they live on the land that is rich with iron-ore, bauxite, uranium and tin, all of it desperately desired by major mining corporations, among them tata, vedanta, essar and sterlite. the prime minister has declared that his government is duty bound to exploit india’s mineral wealth to fuel india’s economic boom.
he has called the maoists the ‘single largest internal security threat to india.’ in the corporate press words like ‘stamp-out’ and ‘exterminate’ are commonly used in discussions about what ought to be done to them. when the security forces enter the forests, nobody knows how they are going to distinguish between maoists, maoist symapthizers and ordinary people. [quotation from the opening speech of arundhati roy at international literature festival berlin, 09.09.09 - the manuscripte you can get here.]

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30/08/2009 16:00:00

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22/08/2009 17:35:00

pflichtprogramm / compulsory program

dadaisten erkennen als einziges programm die pflicht, das gegenwaertige geschehen zum inhalt ihrer werke zu machen …”

// “the only program recogneized by the dadaists is the duty to make current events into the content of their works …”

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19/07/2009 22:17:00

mit dem alltaeglichen blick aus anderen laender auf die eigene herkunft konfrontiert, faengt man sich mit der frage zu beschaeftigen an, was wohl das adjektiv deutsch bedeuten koennte. und geraet in einen FILM, der dieses adjektiv sehr gut beschreibt. ACHTERBAHN. trotz der im - deutschen - dokfilm heute sehr ueblichen verschachtelung der abgefilmten gespraeche und geschehnisse (die biografien besser erlebbar machen sollen?) sind all die sinnsprueche, rettenden gedanken, fantasien und aengste versammelt, die ihrerseits das besagte adjektiv herrlich verdeutlichen. ein lehrfilm zur “grammatik” des deutschen, jetzt im kino.

//confronted with the everyday life sight to the own origin through the point of view from other countries you are starting to ask yourself about the meaning of the adjective “german”. and you are stepping in a movie which is describing perfectly this very adjective. ACHTERBAHN [ROLLER COASTER]. despite of the quite common pyramiding of talks and incident in - german - documentaries (to better undergo the biographies?) all of these is clarifing the said adjective very much - all these sayings, salvaging thoughts, phantasies and anxiety. it is an instructional film of the german “grammar” - now out in movie theatres.
[some links only in german]

mit dem alltaeglichen blick aus anderen laender auf die eigene herkunft konfrontiert, faengt man sich mit der frage zu beschaeftigen an, was wohl das adjektiv deutsch bedeuten koennte. und geraet in einen FILM, der dieses adjektiv sehr gut beschreibt. ACHTERBAHN. trotz der im - deutschen - dokfilm heute sehr ueblichen verschachtelung der abgefilmten gespraeche und geschehnisse (die biografien besser erlebbar machen sollen?) sind all die sinnsprueche, rettenden gedanken, fantasien und aengste versammelt, die ihrerseits das besagte adjektiv herrlich verdeutlichen. ein lehrfilm zur “grammatik” des deutschen, jetzt im kino.

//confronted with the everyday life sight to the own origin through the point of view from other countries you are starting to ask yourself about the meaning of the adjective “german”. and you are stepping in a movie which is describing perfectly this very adjective. ACHTERBAHN [ROLLER COASTER]. despite of the quite common pyramiding of talks and incident in - german - documentaries (to better undergo the biographies?) all of these is clarifing the said adjective very much - all these sayings, salvaging thoughts, phantasies and anxiety. it is an instructional film of the german “grammar” - now out in movie theatres.
[some links only in german]

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18/07/2009 17:35:00

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RADIOEREVAN trifft russische flugzonenexperten und dorfbewohner per helikopter zweitausend kilometer oestlich von moskau und spricht mit ihnen ueber undefinierte fliegende objekte. [audio deutsch/russisch]

// RADIOEREVAN is meeting experts of divers fly zones and inhabitants of a russian village per helicopter two thousand kilometers away east from moscow and talks about their knowledge of unidentified flying objects. [audio german/russian]

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02/06/2009 16:00:00

keine denkverbote / thinking is not prohibited

eine einigermaßen alltaegliche, sozialversicherungspflichtige beschaeftigung sollten sie schon gehabt haben - diese und andere beschreibungen von wissenschaftlern brauchen deutsche richter, um nach vierundsechzig jahren zu entscheiden, dass es kuenftig ueberlebende aus den nationalsozialistischen ghettos leichter haben, fuer ihre “freie arbeit” in denselben eine rente zu bekommen …

//they should have had a everyday life engagement to some extent of subject to social insurance contribution - this and other descriptions by scientists are needed by german judges for their decision to make it easier by law for survivors of the nazi ghettos to get retirement pay . sixtyfour years after their “free” work inside these ghettos … [link only in german]

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31/05/2009 23:00:00

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mit pferden, autos und sternen in die kommende tagesbar851 in muenchen gerollt: eine HOERMASCHINE von mlphilippsen vom 30.05.2009

//a HOERMASCHINE by mlphilippsen is rolling into the upcoming tagesbar851 in munich with horses, cars and stars at the 30.05.2009

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12/05/2009 21:19:00

video schreiben, computer zeichnen - evelien lohbeck versucht die computerwirklichkeiten zu verwirren. [link nur in englisch]

// video writing, computer sketching - evelien lohbeck tries to confuse the computer realities.

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25/04/2009 19:00:00

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RADIOEREVAN sendet aus brasilien, um genau zu sein, vom brasilianischen tanzfestival in berlin, MOVE BERLIM 2009, und begleitet die gruppe DIMENTI durch eine ihrer vorstellungen - TOMBÉ: also tanzen hoeren … [audio portugiesisch + deutsch ]

//RADIOEREVAN broadcasts from brasil, to be true: from the dance festival MOVE BERLIM 2009, and follows the dance group DIMENTI at one of their performances - TOMBÉ. hearing dance … [audio portuguese + german ]

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